Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 
 
Kindergärten
 
Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren (gültig seit 2008, abgekürzt:  BEP) sieht eine bestmögliche Vernetzung aller Institutionen vor, die an der frühkindlichen Bildung beteiligt sind. Wir hoffen deshalb auf die Bereitschaft aller an Erziehung Beteiligten und freuen uns auf einen anregenden Dialog mit Eltern, Erzieherinnen, Lehrkräften und Kindern zur Umsetzung des Planes.
Im Tandem sind fünf von sechs Schwalbacher  Kindergärten vertreten, die Kinderkrippe, der Kindergarten der deutschen Bank in Eschborn, Lehrkräfte der Schule und das angeschlossene Schulkinderhaus. Elternvertreterinnen aus allen Einrichtungen beteiligen sich zu gleichen Teilen am Dialog. Die Schulleiterin hat den Vorsitz.
Unser oberstes Ziel in der Tandemarbeit ist die Optimierung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule.  Die Inhalte des Informationsabends für Eltern im Vorschuljahr werden vom Tandem mitbestimmt und erarbeitet mithilfe des Bildungs- und Erziehungsplans.
Im Schuljahr 2011/12 war unser Schwerpunkt die Verkehrserziehung. Daraus resultierend haben die Kindergärten den Schulwegpass eingeführt. Die Vorschulkinder lernen den Weg zur Schule selbständig zu meistern und dabei Gefahrensituationen einzuschätzen. Im Adacustraining, das einmal jährlich in Kooperation mit dem ADAC stattfindet, trainieren die Vorschulkinder ebenfalls ihr Verhalten im Straßenverkehr.  Im ersten Schuljahr wird die Thematik wiederholt und in Unterrichtsgängen vertieft.
Im Schuljahr 2012/13 haben wir gemeinsam eine Fortbildung zum Thema „Naturwissenschaftliche Experimente“ durchgeführt. Im Schuljahr 2013/14 gab es gemeinsame Projekttage für Vorschulkinder und Erstklässler zum Experimentieren. Die Weiterführung des Projektes wird im Tandem besprochen.
Weitere Ergebnisse der Tandemarbeit sind die Möglichkeit der gegenseitigen Hospitation und des regelmäßigen Austausches von Lehrkräften des ersten Schuljahres und den Erzieherinnen. Die Vorschulkinder der umliegenden Kindergärten können einmal in der Woche unsere Turnhalle nutzen und kommen nach den Osterferien an einem Schnuppertag zu uns.
In einer Spielstunde kurz vor den Sommerferien findet erstmals eine Begegnung zwischen sogenannten Patenkindern (ältere Schulkinder) und den Schulneulingen statt.
Die Patenkinder sollen in der ersten Zeit nach der Einschulung Hilfestellung geben, besonders in den Pausen auf dem Schulhof. Sie holen ihr Patenkind in der Klasse ab und verbringen in der ersten Zeit die Pausen gemeinsam, erklären Regeln und geben Tipps für Pausenspiele.
Im Schuljahr 2014/15 wird sich das Tandem schwerpunktmäßig zum Thema Inklusion austauschen. Es soll ein gemeinsamer Fahrplan erstellt und besonders die Arbeit an den Schnittstellen Kindergarten-Schule-Schulkinderhaus beleuchtet werden.
 
Die Tandemarbeit wird einmal jährlich von allen Tandemmitgliedern unter Vorsitz der Schulleitung evaluiert.


Weiterführende  Schulen
 
Einmal im Jahr findet im Bürgerhaus für die Eltern der Viertklässler ein Info-Abend statt. Vertreter der verschiedenen Schulformen stellen ihr Schulkonzept vor. Zudem laden die ortsansässigen weiterführenden Schulen die Lehrkräfte des vierten Schuljahres zu Koordinationsgesprächen ein. Tage der offenen Türe, Kennenlerntage helfen bei der Schulwahl. Im Laufe des zweiten Halbjahres nach dem Schulwechsel finden Feedbackrunden statt.
Zusätzlich bietet das nahestehende Gymnasium im Bereich Mathematik und Naturwissenschaft Wettbewerbe und Kurzprojekte für Kinder an. Die Teilnahme ist freiwillig.
 

Uni / Studienseminar
 
Die Schule arbeitet mit dem Institut für pädagogische Forschung (DIPF) im Bereich Forschung und mit dem Studienseminar Rüsselsheim im Bereich Ausbildung zusammen.
Die Schule nimmt regelmäßig Lehramtsreferendare und Praktikanten auf.

 
Hausaufgabenhilfe

 
Die Stadt Schwalbach und die evangelische Limesgemeinde bieten in Kooperation an den zwei Schwalbacher Grundschulen und der IGS Schwalbach eine kostenpflichtige Hausaufgabenhilfe an. Diese findet von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr an den jeweiligen Schulen statt. Die Schule hat ein Hausaufgabenkonzept in Absprache mit der Schülerhilfe und den Schulkinderhäusern verabschiedet. Dieses soll Grundlage für die Zusammenarbeit sein. Die Schülerhilfe hat eine Lerntherapeutin eingestellt. Das ermöglicht auch eine noch intensivere Unterstützung bei den Hausaufgaben und Hilfestellung bei auftretenden Problemen.

 
RAG  (Regionale Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendarbeit)

 
In der RAG informieren sich alle relevanten Institutionen und Gruppen gegenseitig, die sich mit Kinder- und Jugendarbeit vor Ort beschäftigen, über ihre aktuellen Projekte.
 

Schulkinderhäuser
 
Die städtischen Schulkinderhäuser sind im Jahr 2003 für die Betreuung von Grundschülern eröffnet und seitdem mehrfach räumlich erweitert worden. In der Schulzeit sind sie von 7.00 Uhr bis 8.45 Uhr und von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet, in den Ferien von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Es können unterschiedliche Zeit- bzw. Betreuungsmodule gebucht werden.
Zwei Drittel unserer Kinder wird mittlerweile regelmäßig in einem der Schulkinderhäuser betreut.  Wir sehen es als gemeinsame Aufgabe und Herausforderung an die zwei bestehenden Systeme Schule und Betreuung gut zu vernetzen. Mit dem Blick auf das einzelne Kind, das  den Alltag in beiden Institutionen in der Regel täglich durchläuft und sich dabei auch auf unterschiedliche Gruppenkonstellationen und Bezugspersonen einstellen muss, möchten wir es in seiner Entwicklung fördern und in einer positiven Atmosphäre wachsen sehen. So greifen wir in unserer Zusammenarbeit regelmäßig gemeinsame Themen auf und informieren uns auch gegenseitig über den Stand der intern erarbeiteten Konzepte.
 
In Teamleitersitzungen werden zu folgenden Themen Absprachen getroffen:
 
Hausaufgaben
Ein Hausaufgabenkonzept wurde in Kooperation mit den Schulkinderhäusern erstellt. Dieses regelt beispielsweise die Kommunikation zwischen den Hausaufgabenbetreuern und den Lehrkräften (siehe gsgrundschule-schwalbach.de unter Schule A-Z). Mitarbeiter aus dem Schulkinderhaus können im Unterricht hospitieren und es werden Absprachen bezüglich der Hausaufgaben getroffen. Bei auftretenden Problemen werden zusätzliche Gespräche geführt bzw. sogenannte „Runde Tische“ einberufen, an welchen Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen. Das Hausaufgabenkonzept wird in der ersten Schulkonferenz im Schuljahr 2014/15 mit Mitarbeitern des Schulkinderhauses und der Schülerhilfe evaluiert und eine Vorlage für die Gremien: Kinderkonferenz, Lehrerkonferenz, Schulelternbeirat erarbeitet.
 
Arbeitsgemeinschaften im Anschluss an Unterricht
Wir haben den Leitfaden und die Empfehlungen zur Auswahl freiwilliger AGs gemeinsam entwickelt und laden die Schulkinderhausleitung zur Schulkonferenz ein, wenn Grundsatzentscheidungen bezüglich der AGs getroffen werden.
 
Nutzung des Außengeländes
Wir geben uns regelmäßig Kenntnis bezüglich der Regeln zur Nutzung des Außengeländes.
 
Förderung sozial/emotionaler Kompetenzen
Besonders großen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit bei der individuellen Betreuung von Schülern. Der Erwerb der sozial/emotionalen Kompetenzen spielt sowohl im Klassenverband am Vormittag als auch am Nachmittag in den Bezugsgruppen eine große Rolle. Wir fördern durch die Einberufung sogenannter „Runder Tische“ die Zusammenarbeit mit den Eltern insbesondere, wenn ein besonderer Entwicklungsbedarf festgestellt wird.
 
Erziehung zur Selbständigkeit
Wir sehen es als besondere Aufgabe an, die Kinder in ihrer Selbständigkeit zu fördern und ihr Selbstbewusstsein dahingehend zu stärken.
So arbeiten wir gezielt an Projekten im Rahmen unserer Tandemtreffen mit den umliegenden Kindergärten, die die Entwicklung zur Selbständigkeit bereits vor der Einschulung berücksichtigen. Wir bereiten gemeinsam den Elterninformationsabend für die zukünftigen Schulkinder vor und geben gemeinsame Empfehlungen für die Eltern heraus.
 
Kooperationsprojekte
Jährlich werden in Kooperation mit Schulkinderhaus, Schule und Förderverein Kurse in Gewaltprävention in allen Jahrgangsstufen angeboten.
 
Es werden einmal jährlich in Kooperation mit Schulkinderhaus, Schule und Förderverein Elterninformationsabende an der GSS zu vorher abgestimmten Themen angeboten.
Im Schuljahr 2012/2013 fand ein Infoabend über das Gewaltpräventionsprogramm „Faustlos“ statt.
Der nächste Elterninfoabend zum Thema „Gefahren im Netz- Umgang mit neuen Medien“ findet voraussichtlich im Herbst 2015 statt.
 

Sportvereine
 
Die Geschwister- Scholl-Schule pflegt eine Kooperation mit der TG-Schwalbach, Als Arbeitsgemeinschaften werden Leichtathletik und Taekwando angeboten. Unsere FSJ’lerin bietet für das Schuljahr 2014/15 zusätzlich Fußballtraining für Mädchen an.
 

Musikschule –
Angebote des erweiterten Musikunterrichts ab Klasse 3
 
Instrumentalkurse im erweiterten Musikunterricht

Mit Beginn des dritten Schuljahres bieten wir  in Kooperation mit der Musikschule Taunus ein besonderes Projekt im Fachbereich Musik an. Danach können Kinder neben dem regulären einstündigen Musikunterricht ein Instrument erlernen.

 
Die Kinder, die sich für ein Instrument entscheiden, haben zusätzlich eine Instrumentalstunde in der Kleingruppe im Anschluss an den Schulunterricht oder am Nachmittag. Zur Auswahl stehen Querflöte, Waldhorn, Cajón, Saxophon, Fagott und Kontrabass. Die Instrumentallehrer stehen in Kontakt mit den Musiklehrerinnen der Grundschule, so dass das Erlernte in den Musikunterricht mit einfließen kann. Das Angebot gilt zunächst für drei Schulhalbjahre, kann aber verlängert werden bis zum Ende des vierten Schuljahres
 
Vorteile dieses kooperativen Angebotes:
 
  • Erlernen eines Instrumentes in der Kleingruppe an der Schule
  • Geringer Kostenaufwand
  • Keine Anschaffungskosten für Instrumente, weil Leihinstrumente zur Verfügung gestellt werden.
  • Inhaltliche Verzahnung mit dem Musikunterricht
  • Mitwirkung bei Konzerten und Aufführungen der Grundschule
Musikklasse im erweiterten Musikunterricht
Die Stundentafel in der Geschwister-Scholl-Schule sieht für das Fach Musik eine Wochenstunde vor. Im dritten Schuljahr wird seit dem Schuljahr 2014/15 der  Unterricht zweistündig angeboten. Zusätzlich soll Kindern, die im Unterricht durch ein größeres musikalisches Interesse auffallen, die Möglichkeit geboten werden an einer weiteren 60- minütigen Übungseinheit in Kooperation mit der Musikschule teilzunehmen. Die Musiklehrer/innen laden dazu die betreffenden Schüler/innen aus dem dritten und vierten Schuljahr ein. Darüber hinaus ist der erweiterte Musikunterricht grundsätzlich für alle Schulkinder ab dem dritten Schuljahr offen. Die Teilnahme erfolgt nach Absprache mit der Lehrkraft.
Neben den auf den Lehrplan für Musik bezogenen Inhalten kam im Schuljahr 2010/11 dem Bedürfnis der Kinder  nach praktischem Musizieren besondere Beachtung zu. Grundlegende Kompetenzen, im Hinblick auf das Verhalten in einem musikalischen Ensemble, lassen sich hierbei entwickeln und bei öffentlichen Auftritten der Musikklasse festigen. Weiter kann in diesem zusätzlichen freiwilligen Unterricht eine beginnende Schulung musikalisch melodischer und rhythmischer Zusammenhänge betrieben werden, also der Bereiche, die unter dem Begriff „Solfège“ (Tonika-Do Methode, Rhythmussprache) zusammengefasst sind.
 
Im AG-Bereich bieten wir in Kooperation mit der Musikschule eine Blockflöten-AG im ersten Schuljahr und zweiten Schuljahr an.
Eine Chor-AG bietet die Schule kostenfrei für den zweiten bis vierten Jahrgang an.
 

Jugendamt, Erziehungsberatung, ZeBiM, BFZ
 
Im Rahmen der Förderung einzelner Kinder bei auftretenden schulischen Schwierigkeiten nehmen die Lehrkräfte Kontakt zu unterschiedlichen Institutionen auf und vermitteln Eltern bei Bedarf an entsprechende Fachstellen. Schulintern wird vornehmlich das Angebot des Beratungs- und  Förderzentrums (BFZ) der Anne-Frank-Schule und der Schulpsychologin genutzt.
Das BFZ steht bei besonderen Anfragen zur Förderung einzelner Kinder sowohl beratend als auch direkt für gezielte Fördermaßnahmen zur Verfügung. Die Schulpsychologin kann beratend bei Fragen zur besonderen Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler hinzugezogen werden.
Das Zentrum für Beratung und Erziehungshilfe (ZeBiM) berät Lehrkräfte und Eltern von Kindern sozial/emotionaler Beeinträchtigung und übernimmt je nach Ressourcenlage eine ambulante Förderung der betroffenen Schüler als vorbeugende Maßnahme.
Seit dem Schuljahr 2013/2014 werden alle Fördermaßnahmen im Schulteam besprochen. Das Schulteam besteht aus einer Fachkraft des BFZ, der Schulpsychologin, einer Fachkraft des ZeBiM und der Schulleiterin.

 
Gesundheitsamt
 
Die GSS wird regelmäßig vom Schulzahnarzt besucht. Bei Projekten zur Gesundheitserziehung steht das Gesundheitsamt als Kooperationspartner zur Verfügung. Die schulärztlichen Untersuchungen sowohl vor der Einschulung als auch kurz vor dem Übergang auf die weiterführenden Schulen werden vom Gesundheitsamt durchgeführt.
Es gibt im Anschluss an die Untersuchungen Koordinationsgespräche zwischen der Schulleitung und der Schulärztin vor Ort.

 
Internationaler Bund zur Vermittlung von FSJ’lern
 
Als Träger vermittelt der Internationale Bund junge Menschen an gemeinnützige Institutionen. Seit dem Schuljahr 2008/2009  absolviert eine Abiturientin an der GSS in Zusammenarbeit mit der Hausaufgabenhilfe und dem Schulkinderhaus ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Der Aufgabenbereich umfasst Einzelbetreuung von Kindern im differenzierten Unterricht, Leseförderung, Mitarbeit bei besonderen Projekten, Begleitung von Unterrichtsgängen oder Ausflügen, Pausenaufsicht und Hausaufgabenbetreuung.
 

Schulträger
 
Schulträger ist der Main Taunus Kreis. Er kümmert sich um alle bautechnischen Belange der Schule im Bereich Mängelbeseitigung und Bauunterhaltung. Im letzten Schuljahr wurde z.B. ein Klassenraum akustisch renoviert und das Gelände komplett eingezäunt um Fremdnutzung vorzubeugen und Vandalismus auf dem Schulgelände zu verhindern. Aber auch im Bereich der Gesundheitserziehung und für Gewaltpräventionsprojekte erhalten wir personelle und finanzielle Unterstützung.
Seit dem Schuljahr 2014/15 nehmen wir teil am Projekt für Soziales Lernen und Stärkung der Persönlichkeit für alle dritten Schuljahre. Das Projekt heißt „Das kleine Ich bin Ich“. Das Projekt wird über den Schulträger, aber auch über Spenden gefördert. Der Main-Taunus-Kreis unterstützt uns mit dem Einsatz von Lesementoren an der Schule (siehe www.lesementor.hessen.de). Im Schuljahr 2014/15 betreuen 10 Lesementorinnen und  Lesementoren 21 Kinder mit einer zusätzlichen Lesestunde.
Der Schulträger unternimmt im laufenden Schuljahr Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes. Nach und nach sollen alle Schulgebäude mit Fluchttüren nachgerüstet werden. In den Herbstferien 2014 soll zunächst Haus B fertig saniert werden.