Fachübergreifende Themen

 
Medienkonzept

1. Ausstattung
Die Geschwister-Scholl-Schule verfügt über folgende Ausstattung:
  • 1 Computerraum mit 14 Schüler-PCs und einem Lehrer-PC
  • In jedem Klassenzimmer stehen 2 PCs, die an das Pädagogik-Netzwerk angeschlossen sind.
  • Für die Lehrer stehen im Lehrerzimmer drei Rechner zur Verfügung.
  • Im Computerraum und in einem Klassenraum befindet sich je ein interaktives Whiteboard, welches an einen Lehrer-PC angeschlossen ist.
  • Es gibt 1 Laptop und 1 Beamer.
  • Im Mehrzweckraum befindet sich ein Video- / DVD-Player mit Fernseher.
  • Es gibt zwei tragbare Overheadprojektoren.
  • Im PC-Raum steht ein Laserdrucker.
 
Alle Computer sind an das Pädagogik-Netzwerk angeschlossen und haben Internetzugang.
Im Netzwerk sind einige Lernprogramme zu den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht installiert.
Der Computerraum kann durch einen ausgehängten Belegplan im Lehrerzimmer von Klassen- und Fachlehrerinnen für den Unterricht reserviert werden.
 
2. Ziele
Im „Informationszeitalter” müssen unsere Schüler(innen) bei ihrer Lebensgestaltung und in der Berufswelt mit den „neuen Medien” umgehen können. Deshalb ist es unser Ziel, sie auf diesem Gebiet möglichst früh fundiert auszubilden, sodass unsere Schüler(innen) immer selbständiger die Anwendungsmöglichkeiten des Computers nutzen und ihre Kenntnisse und Fertigkeiten eigenständig in den Fachunterricht einbringen können.
 
3. Inhaltliche Schwerpunkte
Die vorhandenen Programme sind hauptsächlich Lernprogramme (z.B. Lernwerkstatt, Budenberg, lehrwerkbezogene Programme).
Diese werden im Unterricht und auch im Förderunterricht hauptsächlich zur Vertiefung des Gelernten eingesetzt.
Außerdem wird mit Hilfe des interaktiven Whiteboards auch eine Einführung in ein Thema durchgeführt.
Im dritten und vierten Schuljahr wird sehr häufig das Internet als Recherchehilfe eingesetzt.
Hier ist die Kindersuchmaschine „Blinde Kuh“ als Startseite eingerichtet. Außerdem ist eine Wächterkarte installiert, so dass die Kinder gefährdende Seiten nicht aufrufen können.
Mit Hilfe von Office-Programmen haben die Schüler/-innen die Möglichkeit eigene Berichte und Referate zu schreiben und auszudrucken.
Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit in den Onlineprogrammen „Antolin“ (Leseförderung) und „Zahlenzorro“ (Mathematikförderung) zu arbeiten.
 
4. Ausblick
Ziel ist es, dass nach und nach alle Klassenräume mit interaktiven Whiteboards ausgestattet werden.
Außerdem sollten immer wieder neue Lernprogramme im Netzwerk installiert werden, so dass die Computer noch effektiver genutzt werden können.
 


Gesunde Schule
 
‚Gute Gesundheit unterstützt erfolgreiches Lernen“
 
Die Kinder unserer Schule haben jeden Tag eine gemeinsame Frühstückszeit in der Klasse. Die Lehrkräfte thematisieren vom ersten Schultag an im Unterricht und auch auf den Elternabenden, wie wichtig ein „Gesundes Frühstück“ ist. Die Eltern werden bereits mit Schuleintritt Ihrer Kinder in der Einschulungszeitung dafür sensibilisiert. In einer Ernährungstabelle kann abgelesen werden, welche Speisen eher gemieden werden sollten und nicht als Frühstückbelag für Kinder geeignet sind. 
Die Lehrkräfte sorgen außerdem dafür, dass die Kinder ausreichend trinken.
Frühstücksbuffets werden regelmäßig gemeinsam gestaltet z.B. vor den Ferien oder andere Anlässe werden dazu genutzt gesunde Ernährung erfahrbar zu machen.
Zu unserem Gesundheitskonzept gehört auch, dass sich Kinder ausreichend bewegen.
 
In den Erziehungsvereinbarungen ist verankert, dass wir in die Unterrichtsblöcke neben den großen Pausen mehrere kleine Bewegungszeiten einbauen. Diese können im Klassenraum unter Anleitung der Lehrkraft stattfinden aber auch auf dem Pausenhof im Freien Spiel. Unsere Spielehütte mit ausleihbaren Pausenspielgeräten auf dem kleinen Schulhof bietet den Kindern die Möglichkeit die Pause abwechslungsreich zu gestalten. Außerdem verfügt jede Klasse über eine Pausenspielkiste, die immer wieder aufgefüllt wird.
In einem Sponsorenlauf, der von den Kindern der Kinderkonferenz initiiert wurde, hat die ganze Schülerschaft Geld für eine Gemeinschaftsschaukel erlaufen. Diese
wurde noch im Schuljahr 2012/2013 eingeweiht.
 
Seit dem Schuljahr 2009 / 2010 wird an der Geschwister-Scholl-Schule unter anderem das Gewaltpräventionsprogramm „Faustlos“ durchgeführt.
„Faustlos“ ist ein für die Grundschule entwickeltes Curriculum.
Es soll impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindern, die soziale Kompetenz erhöhen und  alters- und entwicklungsgemäße Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Wut und Ärger vermitteln.
Das Programm beruht auf einem Konzept, das Wissensvermittlung und praktisches Üben miteinander verbindet.
„Faustlos“ ist mehr als Gewaltprävention, da allgemeine soziale Verhaltensfertigkeiten gelernt und geübt und mit der gesamten Klasse durchgeführt werden.
Das Kollegium der Schule hat sich nach Erprobung und Durchführung des Programms in den letzten Jahren entschieden, Teile des Konzeptes in den Sachunterricht zu integrieren (siehe Fachcurriculum Sachunterricht).
 
In diesem Schuljahr wird das Projekt „ Das kleine Ich bin Ich“ im dritten Jahrgang durchgeführt.
 
Das Kleine Ich bin Ich hat folgende Inhalte:
Kennenlernen / Vertrauen schaffen: Zu Beginn des Projekts steht das Kennenlernen von
Projektleiter/-innen und Schüler/-innen im Mittelpunkt. Eine vertrauensvolle Atmosphäre ist
für den weiteren Projektverlauf und als Basis für die Interaktionsübungen von großer
Bedeutung.

Gefühle wahrnehmen und ausdrücken: Je besser sich die Kinder ihrer Gefühle bewusst
werden, umso besser können sie diese akzeptieren und zum Ausdruck bringen. Während
des Projekts werden u.a. fünf Grundgefühle (Freude, Trauer, Angst, Wut, Langeweile) und
der individuelle Umgang mit ihnen thematisiert.

Kommunikation und Kooperation: Verbale und nonverbale Kommunikationsmuster
werden ausprobiert. Die Kinder lernen z.B. einander Rückmeldung zu geben, ohne dass dies
für die anderen verletzend sein muss. Durch Interaktionsspiele wird das soziale Klima in der
Klasse positiv beeinflusst.

Selbstbewusstsein, Selbst- und Fremdwahrnehmung: Im Kreis der Gruppe wird eine
realistische Einschätzung der eigenen Stärken und Fähigkeiten angestrebt. Im Spiegel der
Gruppe haben die Kinder die Möglichkeit, ihr Selbstbild mit dem Fremdbild zu vergleichen
und gegebenenfalls zu korrigieren.
 
Die Inhalte können im vierten Schuljahr im Rahmen des Sachunterrichts vertieft werden.
 
 
Mitbestimmung und Demokratisches Lernen
 
Im Klassenrat oder in einer Reflexionsrunde werden Sorgen und Anliegen innerhalb der Klasse besprochen. Die Kinder lernen in geordnetem Rahmen ihre Meinungsverschiedenheiten mit Argumenten auszutragen und die eigene Meinung sorgfältig zu begründen, sowie demokratische Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.
Jeweils zwei Kinder aus den dritten und vierten Klassen werden für mindestens ein Halbjahr in die Kinderkonferenz gewählt und setzen sich für klassenübergreifende Themen ein. Sie regen Schulversammlungen an, wenn zu wichtigen Themen informiert werden muss. Sie stehen in regelmäßigem Kontakt zur Schulleiterin und richten Anfragen an die Schulverwaltung. Sie kümmern sich um die Bestückung der Spielehütte und erhalten hierfür jährlich ein Budget von 100 Euro über den Förderverein. Die Kinderkonferenz tritt einmal wöchentlich zusammen.
Kinder in den einzelnen Klassen übernehmen Ämter als Klassensprecher und teilen sich Ordnungsdienste wie Schüleraufsicht, Toilettensecurity etc.! Auch die Ausleihe der Spielgeräte aus der Spielehütte in der Pause organisieren Kinder.
 
 
Umgang mit Leserechtschreibschwäche (LRS) und Rechenschwäche
 
Wie wird Förderbedarf festgestellt?
 
  • Durch Beobachtung im Schulalltag
  • Durch Ermittlung des Leistungsstandes (Arbeiten und Tests)
  • Durch Elterngespräche (z.B. Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben)
  • Über Beratung durch außerschulische Institutionen (BFZ)
  • Durch Diagnostik an der Schule im Fach Deutsch: DRT und Mathematik: Heidelberger Rechentest, Zareki Test
  • Durch außerschulisch durchgeführte Tests z.B. im Sozialpädiatrischen Zentrum Höchst (SPZ)
 
Für Kinder, bei denen mittels eines standardisierten Testverfahrens ein Förderbedarf durch die Schule festgestellt wurde, werden individuelle Förderpläne geschrieben. In diesen werden geplante Maßnahmen und Ziele schriftlich festgehalten und mit den Eltern abgesprochen.
Gefördert  werden kann innerhalb des Unterrichts, zu Hause als auch in speziell an der Schule eingerichteten Kursen.
 
Welche Fördermaßnahmen werden durchgeführt?
 
1.1. Differenzierung und Hilfen im Unterricht und bei den Hausaufgaben:
 
  • Unterschiedliche Aufgabenstellungen: z.B. kürzere Lesetexte, Lesemappen für zu Hause, Lesen in verschiedenen Kompetenzstufen, veränderte Diktate, spezielle Hausaufgaben, unterschiedliche Arbeitsblätter, Handlungsmaterialien
  • Offene Unterrichtsformen: z.B. Wochenplan, Tagesplan, offene Angebote – mehr Zeit für Einzelne
  • Individuelle Hausaufgaben
 
1.2. Tipps für Eltern
  •  Bereitstellen oder Empfehlen zusätzlicher Materialien
  • Anleitung für tägliche Übungen (Motorik, Lesen…)
  • Kontaktaufbau zu außerschulischen Fachkräften

1.3.Unterschiedliche Kursangebote in der Schule:
  •  LRS – Kurse (Leserechtschreibschwäche)
  • Rechenförderkurs (Rechenschwäche)
  • Einzelförderung durch zusätzliche Lehr/Hilfskräfte (Fachlehrerin, FSJ’ler, Honorarkräfte etc.)
  • Einsatz von Lesecoaches