Englisch

 
Frühfremdsprache Englisch
 
Seit dem Schuljahr 1999/2000 wird an der GSS Englisch als Frühfremdsprache unterrichtet. Im dritten und vierten Schuljahr stehen dafür je zwei Wochenstunden zur Verfügung
 
Der Englischunterricht an der Geschwister-Scholl-Schule basiert auf den folgenden didaktischen Prinzipien:
 
  • Prinzip des ganzheitlichen Lernens
  • Prinzip des spielbetonten Lernens
  • Prinzip der Einsprachigkeit
  • Prinzip der  vorwiegenden Mündlichkeit
 
Der Fremdsprachenunterricht umfasst die vier Fertigkeiten Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben. Der Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation. Vokabeltraining findet mittels Bild-Wort-Material statt. Das Lesen und Schreiben hat eine unterstützende Funktion.
 
Als Grundlage für den Unterricht dient in der Regel ein bestehendes Unterrichtswerk, das durch zahlreiche weitere Materialien ergänzt wird. Die Schüler erhalten ein „Activity Book“, in welches sie auch hineinschreiben und –malen.
Die verschiedenen Themenbereiche werden bei den Themen, bei denen es möglich ist, durch das Vorlesen von Bilderbüchern bzw. Kindergeschichten (Storytelling) begleitet. Hierdurch erkennen die Schüler, dass sie in der Lage sind, kurze, englischsprachige Geschichten zu verstehen. Die Geschichten werden mit Hilfe von weiteren Unterrichtsmaterialien für die Hand des Schülers weiter aufgearbeitet.
Weitere Medien sind CDs und DVDs (von „native speakers“ gesprochen), reine Musik-CDs und Handpuppen.
In der Regel kommt einmal im Jahr das „Whitehorse Theatre“ in unsere Schule und führt ein englischsprachiges Theaterstück auf.


Musik

1./2.Jahrgang
 
MUSIK HÖREN
Erste Begegnung mit klassischer Musik (eher intuitives Hören)
Hörübungen
 
MUSIK MACHEN
Spiel- und Bewegungslieder
singen und rhythmisch begleiten
Stimmbildungsübungen
Rhythmusübungen
 
MUSIK UMSETZEN
Lieder und Texte klanglich gestalten
Aufschreiben von musikalischen Bewegungsabläufen (z.B. graphisch)
Einführung grundlegender musikalischer Begriffe (Musiktheorie)
 
 
MUSIKKULTUR ERSCHLIESSEN
Lieder und Musik aus verschiedenen Ländern und Epochen kennenlernen
 
3./4. Jahrgang
 
MUSIK HÖREN
Hören klassischer Musik, auch formales Hören
Hörübungen
Musik mithilfe musikalischer Parameter beschreiben können
Beschreiben welche Empfindungen Musik auslöst
 
MUSIK MACHEN /MUSIK UMSETZEN
singen mit sachgerechter Atmung, Haltung, Artikulation
Stimmbildung
Sachgerechtes Bedienen des Orffschen Instrumentariums
gemeinsames Musizieren praktizieren
Musik klangbezogen aufschreiben
Musikalische Zeichen lesen und deuten können
 
 
MUSIKKULTUR ERSCHLIESSEN
Kenntnisse über Lieder und Musik aus verschiedenen Ländern und Epochen vertiefen
Konzertbesuch
eigene Konzerte mit planen und gestalten
Musik in Bezug auf Zweck und Umfeld einordnen können
 
Das Musikkonzept der Schule wird einmal jährlich in der Fachkonferenz Musik evaluiert.
Ein Curriculum (Darstellung der Inhalte verknüpft mit den angesprochenen Kompetenzen) wird erstellt.
 
 

Sport

 
Unser Sportunterricht findet in einer großen Zwei-Feld-Halle statt. Als Außenanlagen gibt es eine 50 m – Laufbahn und eine Weitsprunganlage.
 
Für den Schwimmunterricht fahren wir ins Wiesenbad nach Eschborn.
 
Der Schulsport wird in allen Klassen dreistündig abgehalten. In den Klassen 3 und 4 werden zwei Stunden als Doppelstunde und die dritte Sportstunde einzeln erteilt.
 
In den Klassen 1 und 2 kann die dritte Sportstunde als flexible Bewegungszeit in der Halle oder auf dem Außengelände genutzt werden.
 
Arbeitsgemeinschaften und Wettkämpfe
Die TG - Schwalbach bietet zwei Leichtathletik – AGs an.
In jedem Schuljahr führen wir die Bundesjugendspiele in Leichtathletik durch. Die Bundesjugendspiele finden im Stadion in Schwalbach statt.
 
Tägliche Bewegungszeit als Teil der Gesundheitserziehung
Neben den regulären Pausen werden in die Unterrichtsblöcke flexible Bewegungszeiten eingebaut, um dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden. Diese können auf dem Hof oder im Klassenraum stattfinden.  
Das Pausengelände teilt sich im Wesentlichen in vier Bereiche: Zunächst gibt es einen asphaltierten Hof mit einer Kletterwand sowie aufgemalten Hüpfspielen.
Darüber hinaus gibt es einen kleinen asphaltierten Bereich mit drei Tischtennisplatten.
Im unteren Teil des Schulgeländes befindet sich ein Fußballplatz, eine Nestschaukel, eine Kletterburg sowie ein Rutsche. Der Fußballplatz wird pro Pause nach einem rotierenden System von je zwei Klassen bespielt.
Außerdem gibt es einen kleinen Schulhof vor dem Verwaltungsgebäude mit einem Sandkasten, einem Kletterwürfel, einem Balancierbalken, Reckstangen und eine Krokodilsschaukel. Unsere Spielhütte ist mit  Pausenspielmaterial, wie Pedalos, Rollern, Rückschlagspielen usw. bestückt..  Die Kinderkonferenz  hat im Schuljahr 2010/2011 ein Ausleihsystem für die Pausen entwickelt und verwaltet zum Auffüllen der Spiele ein jährliches Budget von 100 Euro.


 
Das Konzept zum Sportunterricht wird einmal jährlich in der Fachkonferenz evaluiert.
Ein Curriculum (Darstellung der Inhalte verknüpft mit den angesprochenen Kompetenzen) wird erstellt.
 
 
 

Religion

 
Der Religionsunterricht wird in den ersten beiden Klassen konfessionsübergreifend unterrichtet. Ab dem 3. Schuljahr findet er nach Konfessionen getrennt statt. Teilnehmen können generell alle Kinder – auch die anderer Glaubensgemeinschaften bzw. Kinder ohne Religionszugehörigkeit. Es gilt jedoch, dass jedes Kind, das am Unterricht teilnimmt, auch eine Beurteilung bekommt.
 
 
Kompetenzentwicklung

Ziel des Religionsunterrichts ist die Wahrnehmungskompetenz (wahrnehmen, fragen und beschreiben), Deutungskompetenz (deuten, erschließen und einordnen), Partizipationskompetenz (einfühlen, kommunizieren und zum Ausdruck bringen) und Urteilskompetenz (reflektieren, anwenden und verantwortlich handeln) der Kinder zu fördern.
 
 
 
Inhaltsfelder
Dies wird mithilfe verschiedener Themen aus den Bereichen „Gott“, „Mensch und Welt“, „Bibel und Tradition“, „Jesus Christus“, „Gemeinde und Kirche“ und „andere Religionen“ sowie unterschiedlichster Rituale in einem lebendigen Religionsunterricht angeregt.
 
Zu den Inhalten des Religionsunterrichtes gehören neben den christlichen Festen (Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten) und vielen biblischen Geschichten (z.B Schöpfungsgeschichte, Noah, Abraham, Josef, Moses, Psalmen aus dem AT; Gleichnisse und Wundergeschichten aus den NT) auch die Entstehung der Bibel, Israel zur Zeit Jesu, Beten und “Zeugen des Glaubens“ (z.B. Elisabeth v. Thüringen, Albert Schweitzer, Mutter Theresa). Ebenso gehören Feste wie St. Martin und Nikolaus, sowie ethische Themen wie Freundschaft, Streit, Menschenrechte u.a. zum festen Unterrichtsinhalt.
 
Umrahmt wird die Schulzeit im Rahmen des Religionsunterrichts von je einem ökumenischen Schulanfangsgottesdienst, an dem auch die Eltern u.a. teilnehmen können und einem Schulabschlussgottesdienst für die Kinder der 4. Klassen.
 
Das Konzept zum Religionsunterricht wird einmal jährlich von der Fachkonferenz evaluiert.
Ein Curriculum (Darstellung der Inhalte verknüpft mit den angesprochenen Kompetenzen) wird erstellt.
 
 

Ethik

 
Das Fach Ethik wird bei uns erstmalig seit dem Schuljahr 2014/15 im ersten und im dritten Jahrgang angeboten. Eine Lehrkraft und eine weitere, die zur Zeit die Weiterbildung Ethik absolviert, stehen hierfür zur Verfügung. In den kommenden Schuljahren soll das Angebot als Alternative zum Religionsunterricht in allen Jahrgängen angeboten werden. Ein schulinternes Curriculum wird zunächst für den Jahrgang 1 und 3 erstellt.
 
Inhalte von Ethikunterricht
 
  • Zusammenleben in der Gemeinschaft, Ich und die anderen
  • Demokratie und Menschenrechte
  • Die großen Weltreligionen
  • Verhältnis des Menschen zur Natur
  • Werte, Normen und Tabus in verschiedenen Kulturen
  • Empathieförderung, Verständnis gegenüber Andersdenkenden
  • Nachdenken und  Philosophieren
  • Einen eigenen Standpunkt zu Sinnfragen und Werten entwickeln
  • Einzelnen Fragen nachgehen: Was ist Glück? Was ist gerecht?...
 
Das Konzept für Ethikunterricht wird einmal jährlich in der Fachkonferenz evaluiert.
Ein Curriculum (Darstellung der Inhalte verknüpft mit den angesprochenen Kompetenzen) wird erstellt.
 
 
 

Kunst

 
In der Begegnung mit bildnerischer und darstellender Kunst entdeckt das Kind unterschiedliche Formen, um Gefühle und Gedanken auszudrücken und darzustellen.
Es entwickelt Freude am eigenen Gestalten und Darstellen.
 
Die Gestaltung von Bildern stellt den zentralen Kernbereich des Faches Kunst dar.
Die Erfahrungswelt der Kinder steht im Mittelpunkt ihrer bildnerisch-praktischen Tätigkeiten.
Dabei gilt es, den Kindern im Laufe der Grundschulzeit einen Zuwachs an folgenden Kompetenzen zu ermöglichen:
 
  • Sehen, Wahrnehmen, Erfahren
  • Planen, Gestalten, Handeln
  • Verstehen, Begreifen, Erklären
 
Kernbereiche im Fach Kunst
 
Begegnung mit Bildern
Die Begegnung mit Bildern ermöglicht in allen Inhaltsfeldern vielfältige Möglichkeiten ästhetischer Erfahrung. Sie kann sich sowohl auf thematische als auch formale Gesichtspunkte beziehen.
 
Einordnung von Bildern
Dieser Bereich umfasst die altersgerechte Auseinandersetzung mit Kunst, erste Förderung eines kulturellen Bewusstseins sowie erste Kenntnisse der allgemeinen Geschichte, um Bilder in die Zeit der Entstehung einordnen zu können.
 
Gestaltung von Bildern
Die Gestaltung von Bildern stellt im weitesten Sinne den zentralen Kernbereich des Faches dar.
Im eigenen künstlerischen Tun und der Begegnung mit den wesentlichen Bereichen der Gestaltung entwickeln die Kinder Grundlagen ästhetischer Ausdrucksfähigkeit.
 
Dabei arbeiten die Kinder an folgenden Inhaltsfeldern:
 
  • Malerei
  • Zeichnung und Grafik
  • Plastik
  • Szenische Gestaltung
  • Umwelt und Produktdesign
  • Digitale Gestaltung
 
Im Hinblick auf die Entwicklung fachübergreifender Kompetenzen ist es unser Ziel, Fächergrenzen zu überwinden und die Kompetenzbereiche des Faches Kunst mit denen anderer Fächer zu vernetzen.
 
Die Präsentation der Schülerarbeiten ist durch vielfältige Ausstellungsflächen an der Geschwister-Scholl-Schule gut möglich. So werden die Kunstwerke der Schüler von der Schulgemeinde gewürdigt.
 
Außerdem beabsichtigen wir, zumindest einmal im Laufe der Grundschulzeit mit einer Klasse eine Ausstellung z.B. in einem der vielen Museen in Frankfurt zu besuchen. Dadurch wird ein zusätzlicher Aspekt, Kunst kennenzulernen und umzusetzen, in die schulische Arbeit mit integriert.
Kunstangebote in Schwalbach wie die Zusammenarbeit mit der Galerie Elzenheimer werden gerne angenommen.
 
Das Konzept zum Kunstunterricht wird einmal jährlich von der Fachkonferenz evaluiert.