Schulentwicklung

 
Umgang mit Heterogenität – Auf dem Weg zur Inklusion
 
 
Das Kollegium der Geschwister-Scholl-Schule hat sich nach Auswertung des letzten Inspektionsberichtes in 2011 zunächst darauf geeinigt das Thema Differenzierung im Unterricht als Schulentwícklungsthema zu bearbeiten. Der erste Schritt hierzu war eine Bestandsaufnahme und ein Austausch über unsere Erfahrungen aus dem Schulalltag und die Formulierung von Zielen. Die Bestandsaufnahme zur Differenzierung im Unterricht soll im Schuljahr 2014/15 wiederaufgegriffen und verknüpft werden mit dem neuen Auftrag der Schulen inklusiv zu unterrichten. Das Kollegium richtet seinen Pädagogischen Tag in 2015 auf dieses Thema aus.
 
Zu den neuen gesetzlichen Vorgaben und der Definition des Begriffs „Inklusion“ gibt die Seite vom Landesschulamt Hessen Auskunft.
 
Differenzierung – Bestandsaufnahme und Zielformulierung
 
Innere Differenzierung:
 
  1. Nach Entwicklungsstand/Niveaus (mehrere Stufen anbieten)
  2. Nach Interessenlage z.B. in Kunst oder Sachunterricht – die Kriterien zur Ausführung werden lediglich vorgegeben
  3. Nach Lernzugängen (unterschiedliche Lernkanäle)  
          z.B. bei Stationenarbeit   --- siehe Tipps und Checkliste ---
    4. „Gute Aufgaben“ anbieten, an denen jeder nach Leistungsniveau arbeiten
          kann (Literaturempfehlung und Materialaustausch nach den Osterferien
         2013)
     
 
Äußere Differenzierung:
 
  1. Besondere Niveaugruppen für teilleistungsschwache Kinder (LRS, Rechenschwäche, Leseförderung) und für hochbegabte/besonders leistungsstarke Kinder
  2. Zusätzliche Einzelbetreuung durch Hilfskräfte (Eltern, FSJ, Ehrenamtliche, Leseförderer)
 
 
Ziel:
Kenntnisse und Fähigkeiten möglichst vieler Kinder mit unterschiedlichem Entwicklungsstand verbessern.
 
 
Weg:
Selbständigkeit entwickeln
Strukturen für selbständiges Arbeiten schrittweise aufbauen, selbständiges Arbeiten fördern und die Anstrengungsbereitschaft steigern
Freiarbeitsphasen ausbauen; mit kleinen Einheiten anfangen (10 bis 15 Minuten): zunächst in einem Fach in einer Übungs/Vertiefungsphase, mit einer Unterrichtseinheit (Materialsammlung im Jahrgang austauschen)
Teamkollegen suchen, mit denen man die Arbeit teilt und sich austauscht.
Lehrerkontrollfunktion regulieren
 
Vorbereitung
 
  1. Zuordnung der Schüler zu den verschiedenen Leistungsniveaus
  2. Differenzierte Aufgabenstellung bei wichtigen Themen im Jahrgangsteam festlegen (in mehreren Stufen)
  3. Differenziertes Material bereitstellen (Gestaltung des Lernortes)
 
Unterrichtsformen
  1. Freiarbeitsphasen
  2. Wechsel von Einzel/Partner und Gruppenarbeit arbeitsgleich oder arbeitsteilig und Klassenunterricht
  3. Stationenarbeit (siehe Checkliste)
  4. Projektarbeit
  5. Tagesplan/Wochenplan
*** Projektvision: Lernwerkstätten einrichten (als besonderes fachspezifisches
     Vorhaben in einem besonders dafür gestalteten Lernraum)
 
Materialempfehlungen
 
  • Mathestars (individuell über Eltern)
  • Deutschstars (individuell über Eltern)
  • Welt der Zahl Fördern und Fordern Kartei  (Neuanschaffung für vierten Jahrgang über Lehrmittel)
  • LÜK Kästen (Neuanschaffung der Hefte für Deutsch über Lehrmittel)
  • Logiko (Neuanschaffung über Lehrmittel)
  • Würfelset (über Timetex.de  ca. 25 Euro)
  • Rätselkarten (laminiert)
  • Rechengeschichten (laminiert)
  • Bereitstellen von Heften und Vorlagen für Freies Schreiben
 
 
 
 
Fortschreibung des Schulcurriculums – Auf dem Weg zum kompetenzorientierten Unterricht

Den Einstieg in die Thematik hatte das Kollegium im Schuljahr 2013/14 mit einer mehrtägigen Fortbildung zum kompetenzorientieren Unterrichten. Im Anschluss wurden in den einzelnen Fachkonferenzen die Curricula begonnen.
Die Fortschreibung des Schulcurriculums schwerpunktmäßig im Fach Deutsch wird in 2015 weitergeführt und im Anhang des Schulprogramms dargestellt.