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Schulprofil

 
 
Die Geschwister-Scholl-Schule liegt unmittelbar am alten Ortskern der Stadt Schwalbach am Taunus. Wir sind eine drei- bis vierzügige Grundschule mit angeschlossener städtischer Betreuung. Zur Zeit hat die Schule 308 Schüler. Die Klassenstärke liegt im Schnitt bei 21 Kindern. Seit März 2014 haben wir eine Intensivklasse mit 12 Kindern. Diese ist für Kinder des ersten bis vierten Schuljahres, die als Seiteneinsteiger zu uns kommen und über gar keine oder wenig Deutschkenntnisse verfügen. 23 Lehrkräfte sind an unserer Schule beschäftigt. Ein Vertretungslehrer bedient uns und vier weitere Schulen im Umkreis. Wir bilden regelmäßig Lehrkräfte aus. Eine Schulabgängerin im freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) unterstützt unsere Arbeit am Schulvormittag und in der Hausaufgabenbetreuung.
 
Unsere Schule umfasst vier Häuser. In den vier Häusern sind 16 Klassenräume, vier Räume für Kleingruppenarbeit, eine Schülerbücherei, ein Werkraum, ein Computerraum und ein Musikraum untergebracht. Die Verwaltung befindet sich im Haus A. Wir haben eine Zweifeldsporthalle und ein großzügiges Schulgelände mit unterschiedlichen Spielzonen für die Pausenzeiten.
Die Unterrichtszeiten liegen zwischen 8.00 Uhr und 13.15 Uhr. Der Unterricht beginnt je nach Stundenplan um 8.00 Uhr oder um 8.45 Uhr. Er kann je nach Stundenplan um 11.30 Uhr, um 12.30 Uhr oder um 13.15 Uhr enden. Im ersten und zweiten Jahrgang werden laut Stundentafel 21 Wochenstunden unterrichtet. Im dritten und vierten Jahrgang sind es laut Stundentafel 25 Wochenstunden. Es gibt zwei Pausenzeiten zwischen den Unterrichtsblöcken von 9.40 Uhr bis 10.00 Uhr und von 11.30 Uhr bis 11.45 Uhr. Hier finden die Schüler zahlreiche Bewegungsangebote auf einem großen Schulgelände.
 
Wir ermöglichen den Kindern eine gemeinsame Frühstückszeit von 9.30 Uhr bis 9.40 Uhr und legen dabei großen Wert auf ein „Gesundes Frühstück“. Im Rahmen der Gesundheitserziehung wird dieses Thema regelmäßig aufgegriffen und vertieft.

Zum Schuljahr 2015/16 verschieben sich die Zeiten geringfügig aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zur Verlässlichen Schule. Die Eltern werden hierüber rechtzeitig informiert.
 
Die regulären Fächer der Stundentafel sind Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Sport, Musik, Kunst und Religion und Ethik. Im dritten Schuljahr kommen zwei Stunden Frühfremdsprache Englisch hinzu. Abhängig von den personellen Ressourcen, bieten wir zusätzlich Förderunterricht in den Bereichen Leserechtschreibschwäche (LRS) und Rechenschwäche an. Für Kinder nichtdeutscher Herkunft stehen uns zusätzliche Stunden für Deutschförderung (Deutsch als Zweitsprache- DaZ) zur Verfügung.
Zusätzliche Ressourcen setzen wir nach Bedarf in einzelnen Klassen für Kleingruppenunterricht oder Einzelbetreuung ein.
Wir unterrichten nach Klassenlehrerprinzip. Eine Lehrkraft führt die Klasse mit mindestens 10 Stunden in der Regel über mehrere Schuljahre an. Fachlehrkräfte arbeiten im Team mit der Klassenlehrerin zusammen.
 
Der Unterricht ist unser Kerngeschäft. In Fachkonferenzen überarbeiten wir deshalb regelmäßig unser Schulcurriculum. In diesem werden Inhaltsfelder beschrieben und Kompetenzbereiche formuliert. Fachübergreifende Themen, wie Soziales Lernen und Medienerziehung sind über die gesamte Schulzeit präsent und finden Beachtung in jedem Unterricht.
 
Das Kollegium wurde bei der Weiterentwicklung des kompetenzorientierten Unterrichts  von Fortbildnerinnen des staatlichen Schulamtes im Schuljahr 2012/13 und 2013/14 unterstützt. Im Schuljahr 2014/15 schreiben wir weiter an unserem Schulcurriculum, schwerpunktmäßig im Fach Deutsch.
Wir richten unseren Unterricht an den Bildungsstandards aus, die am Ende der vierten Klasse erreicht werden sollen. Dabei sehen wir das Kind mit seinen schon vorhandenen Fähigkeiten und Entwicklungspotentialen und fördern individuell aber auch lerngruppenbezogen.
Der Unterrichtsstil und die Methoden sind dabei variabel und werden jeweils an die Lerngruppe angepasst. Der Unterricht wird immer wieder aufgelockert durch Klassen- und Jahrgangsprojekte, in denen Unterrichtsinhalte vertieft bearbeitet werden können. Die Projekte können fächergebunden oder fächerübergreifend sein.
Zur Vertiefung werden häufig außerschulische Lernorte aufgesucht. Meist sind Eltern bei diesen Projekten mit eingebunden. Bei kleineren Unterrichtsgängen oder Ganztagesausflügen mit besonderen Themenschwerpunkten wird die Klassengemeinschaft gestärkt und Sozialverhalten trainiert.
Hausaufgaben werden an der Geschwister-Scholl-Schule von montags bis einschließlich donnerstags aufgegeben. Am Freitag werden grundsätzlich keine Hausaufgaben erteilt. Das Wochenende sollte in der schon eng begrenzten Zeit, die für das Miteinander außerhalb des Berufs- und Schulalltags bleibt, den Familien und privaten Aktivitäten vorbehalten bleiben. Freitags findet zudem keine Hausaufgabenbetreuung statt.
Im Einzelfall kann es jedoch passieren, dass Kinder am Wochenende Lernstoff auf Anweisung der Lehrkraft nacharbeiten müssen, die in der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit nicht vollständig bearbeitet wurden.
 
Gemeinsame Feste und besondere Vorhaben der gesamten Schülerschaft stärken das Gemeinschaftsgefühl unter Berücksichtigung der Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder. In einer von der Schulgemeinschaft festgelegten gemeinsamen Projektwoche können sich die Schülerinnen und Schüler klassen- und jahrgangsübergreifend in ein Thema aus den unterschiedlichsten Bereichen einwählen und Unterricht mal ganz anders erleben. Die Kinderkonferenz wertet im Vorfeld aus, welche Projekte von den Schülern besonders gewünscht werden.
Alle vier Jahre findet ein großes Schulfest statt. Hier sind alle Mitglieder der Schulgemeinde beteiligt. Aber auch unsere großen Schulkonzerte oder die Vorbereitung zum Einschulungsfest sind wichtige Gemeinschaftsprojekte.
Schulinterne Wettbewerbe für alle Klassen fördern die Motivation und Anstrengungsbereitschaft der Kinder auf einem speziellen Fachgebiet. Aber auch besondere Leistungen einzelner Kinder oder herausragende Kleingruppenprojekte sollen gefördert und entsprechend in der Schule gewürdigt werden.
Um unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das kulturelle Leben zu ermöglichen, besuchen die Klassen in der Regel einmal jährlich Theaterveranstaltungen. In Zusammenarbeit mit der Leseinsel und der städtischen Leseförderung der Stadt Schwalbach finden zudem regelmäßig besondere Lesungen statt.
Der Höhepunkt des Lebens in der Klassengemeinschaft ist die mehrtägige Klassenfahrt, die meistens im dritten oder vierten Schuljahr stattfindet.
 
 
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil und eine zentrale Aufgabe um mit dem Kind auf ein Ziel hin arbeiten zu können.
In regelmäßigen Gesprächen suchen wir deshalb den Austausch mit den Eltern. Wir sehen einen gemeinsamen Erziehungsauftrag und haben diesen in den Erziehungsvereinbarungen formuliert. Diese stellen wir unserem Schulprogramm als Leitbild voraus. Die vielen Bereiche, in denen Eltern sich aktiv am Schulleben beteiligen können sind neben der Gremienarbeit, die Organisation unserer Schülerbücherei und die Unterstützung von besonderen Vorhaben durch den Förderverein.
 
 
Die Öffnung der Schule und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen stärkt uns in der Ausübung unseres gemeinsamen Erziehungsauftrages.
Einer dieser Schwerpunkte ist die enge Zusammenarbeit mit den beiden Schulkinderhäusern. Denn ein Großteil unserer Kinder wechselt nach der Unterrichtszeit in eine der vier umliegenden Betreuungseinrichtungen.
In unserem Schulprogramm stellen wir alle Institutionen vor, mit denen die Schule kooperiert. Mithilfe unserer Vereinspartner können wir ein breitgefächertes AG-Angebot im Anschluss an den Unterricht anbieten. Dieses Angebot ist freiwillig. 
Zudem verfügt die Schule über ein breites Netz an zusätzlichen Unterstützungsmaßnahmen. Hierzu gehört z.B. das Angebot der Schülerhilfe.
Die Schule beteiligt sich regelmäßig an einem sozialen Hilfsprogramm. In den letzten Jahren war es die Aktion „Kinder helfen  Kindern“. Hier werden Weihnachtspäckchen nach Rumänien und die Ukraine verschickt.
 
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last changed on: 26-02-2015